Aktuelles

Schon ist es soweit - es gibt neue Kartoffeln. Da freut man sich doch schon das ganze Jahr drauf.

Wir haben dieses Jahr ca. 3 ha Kartoffeln im Anbau. Natürlich werden nicht alle gleichzeitig reif und es sind auch ganz unterschiedliche Sorten, je nachdem ob sie als Lagerkartoffeln dienen oder zum Direktessen.

Ob mehlig, festkochend, gelbfleischig oder lieber etwas weißlich.

Unsere Sorten in diesem Jahr sind bei den festkochenden Kartoffeln:

  • Annabelle
  • Belana
  • Alexandra
  • und Glorietta.

Und bei den mehligkochenden Sorten haben wir im Concordia im Anbau, und als vorwiegend festkochende Sorte haben wir Solara.

Und so vielfältig Kartoffeln mit ihren Sorten sind, so vielseitig sind die Gerichte, die daraus zubereitet werden können.

Aber zunächst möchten wir Ihnen allgemein etwas über Kartoffeln erzählen, bevor Ihnen vor lauter Gerichten das Wasser im Munde zusammenläuft!

 

Das Kartoffelgedicht von Oma Sofie (*1904)

Kartoffeln sind besser als Rüben und Kohl,

sie schmecken den Alten und Jungen so wohl.

Kartoffeln, Kartoffen, wer isst sie nicht gern?

Die Armen, die Reichen, die Bauern, die Herrn.

Man kann sie auch brauchen zu Supp´und Salat,

geröstet, gebraten und mancherlei Art.

Und fehlt es an Fleisch, und fehlt es an Schmalz,

so rutschen sie abgekocht auch so durch den Hals.

 

Kartoffelfacts

  • 65 kg Kartoffeln verzehrt jeder Deutsche pro Jahr
  • Sie beinhalten wichtige Mineralien und Vitamine : Kalium, Magnesium, Phosphor, Vitamin C und B6)
  • 100 g Kartoffeln decken bereits

10% des Tagesbedarfs an K

12% des Tagesbedarf an Vitamin C

18 % des Tagesbedarf an Vitamin B6

  • Kartoffeln sind keine Dickmacher: 100 g besitzen nur 70 kcal

 

Naturmediziner empfehlen Kartoffeln zur Linderung unterschiedlicher Leiden:

Schon Samuel Hahnemann (1755-1843) entdeckte die Kartoffel als Heilmittel.

  • 20 ml rohrer Kartoffelsaft bei Sodbrennen

Die im Kartoffelsaft enthaltenen Schleimstoffe und Enzyme puffern die Magensäure ab und helfen so bei Darmerkrankungen, Geschwüren und Magenschleimhautentzündungen. Wegen des gesundheitsschädlichen Solanins darf die Menge auf keinen Fall überschritten werden!

  •  Kartoffelbrei zur Schmerzlinderung bei Hexenschuß und Ischiasleiden oder als leicht verträgliche magen- und darmfreundlivhe Krankenkost
  • Kartoffelwickel bei Gelenkbeschwerden in Schulter und Knie
  • Kartoffelwickel bei Erkältungsbeschwerden um Hals oder auf die Brust

Wie macht man einen Kartoffelwickel?

Man braucht 6 gekochte Pellkartoffeln, Küchenkrepp, ein Geschirrhandtuch und ein Frotteehandtuch. Auf das ausgebreitete Frotteehandtuch legt man das Küchentuch. Das wird zur Hälfte mit mit Küchenkrepp bedeckt und mit heißen Kartoffeln belegt. Mit weiterem Küchenkrepp abdecken und mit der Hand leicht zerdrücken. Nun wird die andere Hälfte des Küchenhandtuchs darübergeklappt (Wäreme überprüfen und gegebenenfalls etwas abkühlen lassen). Den Wickel auf die gewünschte Körperstelle legen und mit dem Frotteetuch zur Wärmespeicherung abgdecken und fixieren. Man sollte den Wickel nicht länger als eine Stunde aufliegen lassen und 15 Minuten nachruhen lassen.

  • rohe Kartoffelscheiben gegen Hornhaut und im Gesicht (das enthaltene Solanin weicht verhornte Hautstellen auf.)
  • Kartoffelstampf gegen rissige und trockene Hände

Pellkartoffeln schälen, zerstampfen und mit 1 EL Olivenöl zu einem Brei verrühren. Auf die Hände verteilen, Einweghandschuhe darüber ziehen und 20 min einwirken lassen. Zuerst warm, dann kalt abspülen und eincremen.

Unsere Lieblingsrezepte

  • Pellkartoffeln mit Quark (frisch mit Kräutern und Olivenöl. Ein Gedicht!)

  • Kartoffelpuffer (Hannis Lieblingsgericht – wir reiben rohe Kartoffeln und verstecken Möhren, Zucchini oder anderes Gemüse darunter)

  • Rösti (Stephies Lieblingsvariante, auch aus rohen Kartoffeln – Im Winter mit Spiegelei und Speck, im Sommer mit Kräuterquark)

  • Pommes homestyle (Welches Kind liebt keine Pommes – und welcher Papa?! Wir schneiden die Kartoffeln roh in Pommesstücke oder Achtel, mit ein bisschen Öl und Gewürze in einer großen Schüssel mit Deckel gut durchschütteln und für 30 bis 40 min bei 200 °C in den Ofen, egal ob pur, zu Burger oder Grillfleisch, Pommes geht immer. Und das ganze mit Zeitschaltuhr, dann passt alles zum Mittagessen)

  • Kartoffelgratin (die edle Variante), geht rohgehobelt, mit Sahne und Gewürzen gemischt und in die Form oder schön geschichtet und übergossen.

  • Kartoffelbrei (Lottes Liebling) als Beilage oder auch hier in Variante mit anderen Gemüsesorten, da kommt Farbe in den Brei (Karotten, Brokkoli, Spinat, Zucchini, Pastinake, oder auch mal mit Zwiebel). Wir kochen die Kartoffeln mit etwas mehr Wasser und stampfen sie einfach, noch etwas Butter, Sahne, Milch oder Kokosmilch (vegan) dazu, Muskatnuss, Salz und Pfeffer und fertig!

    1 kg mehlige Kartoffeln

    2 EL Butter, Kokosöl, Ghee

    200 ml Milch oder Kokosmilch oder Sahne

    Salz, Pfeffer, Muskatnuss

    Die Kartoffeln waschen und schälen. Mit 700 ml Wasser zum Kochen bringen und 25 – 30 min mit geschlossenem Deckel weich kochen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer fein zerdrücken und Milch und Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

  • Bratkartoffeln – Der Schwabe macht sie ja auch gekochten Kartoffeln als Resteverwertung, geht auch. Aber ich liebe sie richtig knusprig gebacken, entweder im Backofen einzeln gelegt oder in der Pfanne gebacken.

  • Bubenspitzle oder Schupfnudeln, im Winter gehört das dazu – mit Sauerkraut, eines meiner Leibgerichte. Andere essen sie süß mit Mohn, Zucker oder Apfelmus.

  • Salzkartoffeln – klassisch als Beilage zum Fisch

  • Kartoffelsuppe – mit Gemüse oder Würstchen, immer ein Genuss

  • Gaisburger Marsch – je nach Familie ist die Suppe eher sämig (dann wird es zu Kartoffelschnitz mit Spätzle) oder klar.. Wir mögen beides.

  • Kartoffelsalat – zu Schnitzel oder Maultasche, als Beilage oder einfach zum Abendessen

  • Fächerkartoffeln – unsere neue Lieblingsbeilage: die Kartoffel in feinen Abständen einschneiden, aber nicht durchschneiden, mit etwas Öl, Salz und Pfeffer und für 40-45 min in den Ofen (200 °C)

    4-8 große Kartoffeln

    Olivenöl

    Salz, Pfeffer, Kräuter

    Die Kartoffeln waschen und je nach Geschmack schälen. Backofen vorheizen (Umluft 200 °C). Die Kartoffeln in feinen Abständen mit einem scharfen Messer quer tief einschneiden. Dabei darauf achten, dass man nicht die Kartoffel durchschneidet. Die Kartoffeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit Öl bestreichen, es sollte zwischen allen Spalten sein, damit die Fächerkartoffeln schön aufgehen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Kräutern würzen und 40-45 min im Backofen backen.

  • Ofenkartoffeln – welche Vielfalt! Hier gibt es alles! Camenbert-Birne, Avocado-Krabben, Lachs und Schmand, Tomate-Mozzarella, Speck-Pilze oder Käse-Quark, oder probieren Sie doch mal ein Käsefondue in der Kartoffel, so hat jeder seine Portion.

  • Gnocchi – die italienischen Bubenspitzle. Besonders lecker mit Pesto oder Tomatensoße, ach, eigentlich mit jeder guten Soße.

Das war unsere kleine Auswahl und die Alltime-Favourites. Es gibt natürlich noch viele weitere leckere Rezepte mit Kartoffeln (Raclette, Aufläufe, Moussaka…)

Haben Sie ein Kartoffel-Lieblingsrezept für uns? Dann her damit! Senden Sie uns Ihre Rezepte! Wir testen uns durch und veröffentlichen die besten 5 Rezepte auf unsere Homepage.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung!

Ihr Warths Hofladen- Team

Liebe Kundinnen und Kunden,

erst neulich stand in der Zeitung wieder, wie gesund Äpfel sind!

Sie enthalten viele wichtige Vitamine und Spurenelemente: Vorallem Vitamin C, was uns gesund durch kalte Jahreszeiten kommen lässt. Ausserdem bestehen Äpfel zu 30% aus Pektin, ein Faser- bzw. Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel und Blutfettspiegel senkt, sowie Giftstoffe (Blei und Quecksilber) bindet. Malic- und Tartarinsäuren hemmen schädliche Bakterienansiedlungen im Darm. Äpfel sind reich an Kalium. Ein Element, das unerlässlich für den Wasserhaushalt, die Nervenreizübertragung, die Nierenfunktion und die Muskeltätigkeit ist. Äpfel kräftigen die Gefäße und das Zahnfleisch, reinigen den Darm und stabilisieren den Blutzuckerspiegel.

Bei uns gibt es jeden Tag mindestens einen Apfel.

"An appel a day keeps the doctor away."

"Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern.", sagt ein altes Sprichwort und unsere Kinder lieben Äpfel - am Stück oder als Schnitz.

Und zur Abwechselung als Apfelsonne oder Apfellolli (ein Schnitz auf einem Zahnstocher).

Wir wünschen einen guten Appetit!

Ihr Warths Hofladen Team